„Wir waren absolute Greenhorns auf dem Gebiet“

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Urlaube sind zum Erholen da. Diese Erholung kann natürlich auch sportlicher Natur sein – etwa beim Snowboarden, Bergsteigen, Wellenreiten, Windsurfen oder Kitesurfen. Dort trifft man auf Gleichgesinnte, verbringt Abende zusammen am Lagerfeuer. Doch nur in den wenigsten Fällen entsteht aus einer Urlaubsbekanntschaft eine langjährige Beziehung oder ein beruflicher Zusammenschluss.

Doch bei Sportjournalist Peter Arnold (36 J.) und Polizist Andreas Bedersdorfer (31 J.) war genau das der Fall. Aus Hamburg und Saarbrücken angereist, lernten sie sich im Sommer 2004 bei einem Kitesurfkurs an der Ostsee am Saaler Bodden kennen. Gemeinsam fiel ihnen das Wortspiel Schwerelosigkite ein. Als Andenken an die gemeinsame Kiteerfahrung – nicht ahnend, was daraus einmal werden sollte – ließen sie sich das Wort Schwerelosigkite auf T-Shirts drucken und versahen ihre Surfbusse mit enstprechenden Aufklebern.

Peter Arnold

Weil sie in der Folgezeit ein überraschend großes, positives Feedback erhielten, setzten sich die Hobbykiter ein Jahr später erneut zusammen und beschlossen, zu dem Wortspiel ein Logo zu entwickeln. Auch ein Konzept musste her, damit nicht nur ein „kreativer Name mit ansprechendem Logo auf irgendeinem T-Shirt“ zu sehen war. Ein kaputter Kite wurde zum Impuls für die Konzeptentwicklung und führte zu dem Motto „aus kaputt mache neu“ – alte Kites werden recycelt.

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Auch Hunde haben ihren eigenen Stil: Mode für Mops, Dackel & Co.

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Mops, Dackel, Pudel, Labrador, Schäferhund, Dogge – Hundebesitzer identifizieren sich zunehmend häufiger mit ihren Hunden. Genau aus diesem Grund nehmen Accessoires einen immer höheren Stellenwert ein. Nicht einfach nur ein Halsband und eine praktische Leine, nein, schick soll es sein, individuell und farbenfroh. Es kann nicht gut genug sein für den besten Freund des Menschen. Die passende Leine zum Halsband zu tragen hat sich längst etabliert. Hinzu kam der Trend, dass Herrchen und Hund im Partnerlook erscheinen, ausgestattet mit einem passenden Accessoire: vom Portemonnaie, Gürtel, Armband oder Schlüsselanhänger bis hin zur Handtasche oder Haarschmuck. Zuerst war es nur eine Marktlücke, die – einmal entdeckt – schnell von zahlreichen Kreativen geschlossen wurde.

Daniela Meyer mit ihren WegbegleiternEine von ihnen ist Daniela Meyer aus Norderstedt. Ursprünglich hatte die gelernte Einzelhandelskauffrau ein Reitsportgeschäft. Nachdem eine Dogge ihr Leben zu bereichern begann, merkte sie schnell, wie wenig ausgefallene Accessoires es für Hunde dieser Größe gab. Dem wollte sie Abhilfe schaffen. Sie kaufte verschiedene Materialien und begann, ihre eigenen Halsbänder zu entwerfen und herzustellen. Es dauerte nicht lange, bis bei ihr zahlreiche „Bestellungen“ ihrer Freunde und Bekannten eingingen, die von den Eigenkreation begeistert waren.

Als die Nachfrage immer größer wurde und die Produktion sie mehr beschäftigte als das Reitgeschäft, schloss sie ihren ersten Laden und schrieb ihn um – die Geburtsstunde der Halsbandmanufaktur

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„Eine Dame ohne Hut ist wie ein Bier ohne Schaumkrone“

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Sie war Deutschlands jüngste Modistenmeisterin, lehrte bereits mit 21 Jahren Anderen das Huthandwerk, designte im Atelier von Elke Martensen Kopfbedeckungen für Jil Sander sowie die Traditionshutfirma Mayser und erhielt Auszeichnungen auf den Modemessen IGEDO und CPD. Nach beruflichen Stationen in Birmingham und London sowie einer zusätzlichen Ausbildung zur Schnittdirektrice, folgten eigene Ausstellungen und Vernissagen sowie die Gründung ihres Ateliers im Jahr 2005, in dem sie regelmäßig Hutkurse anbietet.

Das Erfolgsrezept der 37-Jährigen? Eine große Portion Leidenschaft für Hüte, Lebensfreude, Humor und ein freundlicher Umgang mit Kunden. Eine Frohnatur gepaart mit Ausdauer, Ehrgeiz, Liebe zum Detail und experimentierfreudiger Kreativität.

Hutdesignerin Anja Kaninck

Hutdesignerin Anja Kaninck über Putzmacher, die besten Strategien, um vor einer Jury zu bestehen und warum auch Brillenträger keine Scheu vor Hüten haben sollten.  Weiterlesen

„Modedesign ist trotz aller künstlerischen Impulse eine kommerzielle Angelegenheit“

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Kreativität, Ideen und Visionen gibt es viele. Doch nicht immer sind sie realisierbar. Um eine Designerpersönlichkeit zu werden, ein Gespür für wirtschaftliche und rechtliche Rahmenbedingungen zu entwickeln, zu erfahren, wie ein Designkonzept klar formuliert und vermarktet wird, besuchen Modeinteressierte eine Modeschule. In einer der renommiertesten Schulen in Hamburg, der Akademie JAK, habe ich mich deswegen zu einem Interview verabredet.

1980 von der Designerin und Kunstpädagogin Ingrid Albert-Kunz als Familienunternehmen gegründet, bietet die Privatschule heute die Studiengänge Modedesign, Mode- und Textilmanagement sowie Visual Merchandising an. Mehr als 60 Dozenten lehren praxisorientiert insgesamt 400 Studenten das Handwerk, welches in der Branche gefragt ist.

Dank der über 30-jährigen Geschichte der Schule, zahlreichen internationalen und nationalen Wettbewerben, Ausstellungen und Modenschauen, können die Auserwählten – nachdem sie die Aufnahmeprüfungen bestanden haben – auch von einem starken Netzwerk in die Modebranche profitieren.

Dieter Böge (53 J.), Illustrator und künstlerischer Leiter der Akademie, arbeitet seit 25 Jahren an der JAK und hat bei der Entwicklung der Studiengänge mitgewirkt.  Dieter Böge JAK

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Wo sich Erzengel, Elfen & Ben Hur unter dem Gefrierpunkt treffen

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Acht Eisskulpteure, 2600 bis 900 Kg schwere Eisblöcke, 400 Tonnen Eis, 200 m3 Schnee, vier Wochen Produktionszeit, fünf Meter hohe Skulpturen und die längste Eisrutsche der Welt – das ist die Bilanz von vier Jahren Vorbereitungszeit, internationalen Kontakten nach Japan, Kanada, in die USA und Russland, statischen Berechnungen und viel Liebe zum Detail.

Die Idee für den „Hamburger Eis-Zauber – die fantastische Welt der monumentalen Eis-Skulpturen“ entstand den Organisatoren, dem Ehepaar Melanie und Klaus Wollny, bei einer Eisskulpturenausstellung in Lübeck. Nur sie wollten mehr. Größere Skulpturen aus Eis, bis zu fünf Meter hoch. Dazu eine 35-Meter lange Indoor-Eisrutsche sowie ein Eisspielplatz mit Eisbären, Pinguinen und Eskimos für die Kleinen.

Melanie Wollny

Eine Eisbar mit extra angefertigten Gläsern aus Eis, in die nur Alkohol eingeschenkt werden kann, für die Großen.

Bei Temperaturen von minus sieben Grad wechseln sich die sechs Mitarbeiter an der Bar in 30-Minuten-Schichten ab, anders wäre es selbst mit zwei Lagen Skiunterwäsche, Gesichtsschutz, Handschuhen, Mütze und Schal nicht auszuhalten.

Organisatorin Melanie Wollny über ihren ersten Eis-Zauber.  Weiterlesen

Holy Shit Shopping – der trendige Weihnachtsmarkt mit DJ-Musik

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Es war das Event schlechthin. Am Wochenende (17. / 18. Dezember 2011) endlich war es soweit und Holy.Shit.Shopping – Die Weihnachts.Shopping.Lounge. öffnete in den Hamburger Messehallen ihre Tore.

240 Designer hatten sich bereits Monate vorher für das Event angemeldet, um einen der begehrten Standplätze zu ergattern. Und die hatten ihren stolzen Preis von immerhin zwischen 165 Euro für bis zu drei Quadratmeter und 510 Euro brutto für 10 Quadratmeter Ausstellungsfläche.

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„Made auf Veddel“ – Migrantinnen machen Mode

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„Made auf Veddel“ ist ein Projekt der Hamburger Designerin Sibilla Pavenstedt zur Förderung der Ausbildung und Arbeit von Frauen mit Migrationshintergrund, das sie im Jahr 2008 mit dem Verein „Förderwerk Elbinseln“ ins Leben gerufen hat.

Acht Migrantinnen können seit Anfang 2010 durch Handarbeit an der Herstellung des Modelabels Integration by Sibilla Pavenstedt mitwirken. 2012 sollen drei weitere Migrantinnen ausgebildet werden.  Weiterlesen

Streetart ganz legal: Schüler aus St. Georg gestalten ihr Viertel

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Endlich einmal ganz offiziell mit einer Spraydose bewaffnet in Hamburg umherziehen. Davon träumen so manche Sprayer. Für eine Schulklasse des Ganztagsgymnasiums „Klosterschule St. Georg“ geht dieser Wunsch nun in Erfüllung. Die Achtklässler nehmen nämlich an einem Streetart-Projekt im Gängeviertel teil und können den Stadtteil in Workshops mitgestalten. Weiterlesen

Interview mit einem Mann, der sich über einen Kunstinfarkt freut

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Elfenschuhe, Zipfel-, Puzzleschuhe, Schnitte aus den 1930er Jahren und thematische Schuhe wie Stulpenstiefel und Bundschuhe für Rollenspiele – darauf haben sich die Designer von Artefakt-Ledergestaltung Susan und Gunnar Zempel spezialisiert.

Schuhdesigner Gunnar Zempel

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Online-Marktplätze für Kreative: wer ist eigentlich diese „DaWanda“?

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Wenn jemand neu in der Designer-Szene ist, wird er nicht lange brauchen, um in Gesprächen mit Künstlern und Designern auf den Namen „DaWanda“ zu stoßen. So hatte bisher jeder meiner Interviewpartner ganz selbstverständlich einen „DaWanda-Shop“. Nach kurzer Recherche stellte ich fest, dass es sich dabei um den in Deutschland führenden Online-Martkplatz für Kreative handelt. Im Dezember 2006 von der Romanistin Claudia Helming und dem Informatiker Michael Pütz in Berlin gegründet, verzeichnet die Plattform mittlerweile 1,4 Millionen Mitglieder und über 1,5 Millionen Produkte in 110.000 Shops. Weiterlesen